Justizministerin will Indexmieten stärker regulieren

Graffiti mit Schriftzug `Mieten runter` (Archiv)

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will Indexmieten nach oben begrenzen und dazu noch im Dezember einen Gesetzentwurf vorlegen

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Bundesjustizministerin Hubig plant Begrenzung von Indexmieten

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will indexmieten nach oben begrenzen und dazu noch im Dezember einen Gesetzentwurf vorlegen. Eine Steigerung von indexmieten dürfe nicht nach oben offen sein, sagte Hubig dem „redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).

belastung der Mieter durch Indexmietverträge

Kopplung an Verbraucherpreise

Indexmietverträge könnten für Mieter zur Kostenfalle werden, warnte die SPD-Politikerin. Wenn die Verbraucherpreise steigen, steige auch die Indexmiete entsprechend. mieter seien dadurch doppelt belastet.

Auswirkungen des Ukraine-Kriegs

Als Beispiel nannte Hubig die Entwicklung infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. In dieser Zeit seien die Indexmieten plötzlich stark gestiegen. Gerade dann, wenn das Leben insgesamt teurer werde, würden indexmieten erheblich höher.

Geplante gesetzliche Begrenzung

Hubig kündigte an, aus diesen Gründen eine Begrenzung der Indexmieten einführen zu wollen. Der entsprechende Gesetzentwurf soll noch im Dezember vorgelegt werden.

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