IGES: Warkens Modell reduziert Einsparungen bei Familienversicherung

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Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant ein Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen. Laut "Handelsblatt" könnte die Reform der Familienversicherung nur 2,2 Milliarden Euro Mehreinnahmen bringen, weniger als von der Expertenkommission erwartet

Geplantes Sparpaket für Krankenkassen

Das Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für die gesetzlichen Krankenkassen könnte geringere Mehreinnahmen bringen als erwartet.

berechnungen des IGES-Instituts

Nach Berechnungen des Instituts IGES würde die Reform der Familienversicherung nur rund 2,2 Milliarden Euro zusätzlich einbringen. Die Expertenkommission hatte Einsparungen von 4,4 Milliarden euro prognostiziert.

Geändertes Modell der Ministerin

Hintergrund ist ein geändertes Modell von ministerin Warken. Ehepartner ohne eigenes Einkommen sollen keinen pauschalen Mindestbeitrag von über 200 Euro zahlen, sondern einen einkommensabhängigen Beitrag von 3,5 Prozent.

stellungnahme von Martin albrecht

„Unseren berechnungen zufolge würde das den Einnahmeeffekt im Vergleich zu dem Kommissionsvorschlag halbieren“, sagte der Ökonom Martin Albrecht dem „Handelsblatt“. Ein einkommensabhängiger Beitrag sei sozialpolitisch weniger kritisch.

Umsetzung und Betroffene

Die Neuregelung soll erst 2028 greifen, was Einsparungen verzögert. Laut IGES-Schätzung wären rund 1,3 millionen Ehepartner betroffen, mit Ausnahmen für Eltern kleiner Kinder oder pflegende Angehörige.


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