Bundesjustizministerin plant Maßnahmen gegen digitale Spanner
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will das heimliche Fotografieren und Filmen in öffentlichen Saunen und Spas unterbinden. In einem Interview mit der „Neuen osnabrücker Zeitung“ (NOZ) erklärte sie, dass viele Formen des digitalen voyeurismus bereits strafbar sind, wie das heimliche Fotografieren unter den Rock. das Filmen in öffentlichen saunen sei jedoch nach aktuellem Recht nicht strafbar,was eine Schutzlücke darstelle.
Neue strafrechtliche Regeln geplant
Hubig betonte, dass voyeuristische Nacktaufnahmen inakzeptabel sind, auch an öffentlichen Orten wie Saunen, Badeseen oder Spas. sie kündigte an, zeitgemäße strafrechtliche Regeln gegen digitalen Voyeurismus zu schaffen.“Keine Frau muss sich gefallen lassen, dass sie zum Objekt von Spanner-fotos gemacht wird“, so die Ministerin. Der staat habe hier eine Schutzverantwortung.
Vorsicht bei neuen Straftatbeständen
Die Ministerin mahnte jedoch zur Vorsicht bei der Schaffung neuer Straftatbestände. Es gehe darum, strafwürdiges Verhalten zu sanktionieren, nicht um beiläufiges Fotografieren. ziel sei es, digitale Spanner-Aufnahmen zu unterbinden.











