Ex-Außenminister sieht in Freihandelsabkommen „Weg in die Zukunft“

Hamburger Container-Hafen (Archiv)

Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer (Grüne) betont die geopolitische Bedeutung der Freihandelsabkommen der EU mit Mercosur-Staaten und Indien

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joschka Fischer über Freihandelsabkommen

Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer (Grüne) betont die geopolitische Bedeutung der europäischen Freihandelsabkommen mit den Mercosur-staaten und Indien.“Diese Partnerschaften sind für Europa der Weg in die Zukunft“, sagte er dem „Tagesspiegel“.

Wirtschaftliche Perspektiven

Fischer räumt ein, dass die wirtschaftlichen Dimensionen dieser Abkommen derzeit im Vergleich zum Handel mit den USA und China „eher bescheiden“ seien, sieht jedoch langfristiges Entwicklungspotenzial.

kritik an Bauernprotesten

die Bauernproteste gegen das Mercosur-Abkommen bezeichnete Fischer als „Unfug“. Er argumentiert, dass sinkende Industrieerträge die staatlichen Subventionen für Bauern gefährden könnten. „Daher ist es auch in ihrem interesse, wenn Europa durch solche Abkommen seine wirtschaftliche Zukunft sichert“, so Fischer. Er respektiere die Leistungen der Bauern, sehe jedoch die Zukunft in Industrie, Dienstleistungen und dem digitalen Sektor.

Kritik an Grünen-Abgeordneten

Fischer kritisierte die Entscheidung von Grünen-Abgeordneten im Europaparlament, das Mercosur-Abkommen vor dem Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen, als „schweren Fehler“, den er „nicht nachvollziehen“ könne.

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