Europol stoppt massiven Handel mit gefälschtem Spielzeug

Europol (Archiv)

Europol hat in zwei großen Operationen 16,6 Millionen Pakete mit gefälschtem und gefährlichem Spielzeug vom EU-Markt entfernt

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Europol entfernt Millionen gefälschter Spielzeuge vom EU-Markt

Umfang der Operationen LUDUS IV und LUDUS V

Europol hat in zwei groß angelegten Operationen insgesamt 16,6 Millionen Pakete mit gefälschtem und gefährlichem Spielzeug vom EU-Markt entfernt. Das teilte die europäische Polizeibehörde am Donnerstag mit.

Die beschlagnahmten Waren hatten einen geschätzten Wert von 36,8 Millionen Euro. Insgesamt wurden 555 Personen an Justiz- und Gesundheitsbehörden gemeldet.

Beteiligte Länder und Behörden

Internationale Zusammenarbeit

Die operationen mit den Codenamen LUDUS IV und LUDUS V wurden von 26 Ländern unter der Koordination von Europol durchgeführt. Frankreich, Spanien und Rumänien führten die Einsätze an.

Die Aktionen wurden von der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) und dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) unterstützt.

Art der sichergestellten Waren

Die beschlagnahmten Spielzeuge wurden hauptsächlich über reguläre Versandrouten in die Europäische Union importiert. Bei den kontrollen wurden Verstöße gegen das geistige Eigentum festgestellt. Zudem fehlten teilweise die erforderlichen CE-Kennzeichnungen.In einigen produkten wurden gefährliche Substanzen nachgewiesen.

Gesundheitsrisiken durch gefälschtes Spielzeug

Gefälschte Spielzeuge umgehen die in der Europäischen Union geltenden Vorschriften für Produkte, die für Kinder bestimmt sind. Nach Angaben von Europol können diese Waren Erstickungsgefahr, Schnittverletzungen und chemische Gefahren verursachen.

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