Verdi fordert weitere Maßnahmen gegen steigende Spritpreise

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Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, kritisiert die geplante Senkung der Energiesteuer als unzureichend

Kritik an geplanter Energiesteuersenkung

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, kritisiert die geplante Senkung der Energiesteuer als unzureichend. „Wenn die Kraftstoffpreise weiter so hoch bleiben wie jetzt, brauchen wir eine Lösung, die über eine auf zwei Monate begrenzte geringfügige Steuersenkung beim Tanken hinausgeht“, sagte Werneke gegenüber Politico. Er fordert eine Begrenzung der Gewinnmargen der Mineralölkonzerne, ähnlich wie in Belgien oder Luxemburg. „Aber Union und SPD trauen sich da offenbar nicht ran“, so werneke.

forderung nach höherer Pendlerpauschale

Werneke fordert eine Aufstockung der Pendlerpauschale um 17 Cent auf insgesamt 50 Cent pro Kilometer. Diese solle mit der Lohnsteuer verrechnet und jährlich ausgezahlt werden. „Nach unseren vorstellungen würde eine Pendlerin mit 40.000 Euro Jahresbrutto und einem täglichen Arbeitsweg von 33 Kilometern um gut 450 Euro jährlich entlastet, ein Geringverdiener würde mehr als 1.200 Euro erhalten“, erklärte Werneke.

Inflationsausgleich in Tarifverhandlungen

Der Verdi-Vorsitzende kündigt an, in künftigen Tarifverhandlungen einen Inflationsausgleich einzufordern. „Wir müssen davon ausgehen, dass sich die Inflation in weitere Waren und Güter hineinfrisst – von den Kraftstoffen über die Transportkosten bis hin zu den Lebensmittelpreisen“, so Werneke. „Wenn die Inflation deutlich steigt, dann werden wir das in den anstehenden Tarifrunden aufrufen.“


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