Reaktion auf den Anschlag in Berlin
Astrid Passin, Sprecherin der Hinterbliebenen des anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz und Vorsitzende des Vereins „Victims of Terrorism Germany“, äußerte sich zum jüngsten Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin. Sie fühlt sich an das Attentat von 2016 erinnert, bei dem ihr Vater eines der 13 Todesopfer war.
Erinnerungen an 2016
„Die Nachricht hat uns einen Schock versetzt, denn es sind die gleichen Bilder wie damals“, sagte Passin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie betonte die Dringlichkeit,den flüchtigen Täter schnell zu finden,ohne auf ausländische Sicherheitsbehörden angewiesen zu sein,wie es 2016 bei Anis Amri der Fall war.
Angst und Unterstützung
passin berichtete von einem starken Angstgefühl unter den Hinterbliebenen und betonte die Notwendigkeit, Unterstützung anzubieten. „Wir wollen jetzt da sein und Angebote schaffen“, erklärte sie.
anpassungen bei Polizei und Feuerwehr
Nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz hätten Polizei und Feuerwehr ihre Arbeitsabläufe angepasst, was auch durch den Verein angeregt wurde. Passin hofft, dass diese Maßnahmen nun effektiv umgesetzt wurden, um den Betroffenen ein Gefühl der Sicherheit zu geben. „Das gefühl, dass der Liebste plötzlich weg ist, ist unfassbar“, sagte sie.



Schreibe einen Kommentar