Razzien gegen mutmaßliche Rechtsextreme
Die Polizei hat am Mittwochmorgen in mehreren Städten razzien bei mutmaßlichen Mitgliedern der rechtsextremen Gruppen „Deutsche Jugend Voran“ und „Jung und Stark“ durchgeführt. Dies berichten der SWR und das ARD-Hauptstadtstudio.
Vorwürfe und Beteiligte
Der Generalbundesanwalt wirft beiden Gruppen vor, kriminelle vereinigungen gebildet zu haben. In Nordrhein-Westfalen fanden die Durchsuchungen in mehreren Städten statt und richteten sich gegen zehn Beschuldigte, die alle deutsche Staatsbürger sind. Einer der Beschuldigten befand sich bereits wegen einer anderen Angelegenheit in Untersuchungshaft.
Durchsuchungen und Beteiligte Behörden
Die Maßnahmen erstreckten sich auf acht Städte und richteten sich insbesondere gegen die Gruppe „Jung und Stark“.An der Aufklärung war auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beteiligt.
Hintergrund
Seit 2024 häufen sich die Gewalttaten von sehr jungen Neonazis, insbesondere bei Angriffen auf Paraden zum Christopher Street Day. Das Bundeskriminalamt erklärte Mitte 2025, dass neue Jugendgruppen in der rechten Szene vermehrt durch Veranstaltungen, Störaktionen und Straftaten in Erscheinung treten.



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