Deutschlands außenminister Johann wadephul hat die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj wegen ungenügender Rüstungsbestellungen bei deutschen Unternehmen kritisiert. Im „Ronzheimer“-Podcast der „Bild“ forderte er zudem, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter, die sich derzeit in Deutschland befinden, in die Ukraine zurückkehren sollten.
Kritik an Rüstungsbestellungen
Aussagen im „Ronzheimer“-Podcast
Wadephul sagte: „Wir sind mittlerweile der stärkste Unterstützer der ukraine, was finanzielle und militärische Unterstützung angeht. Und es muss naturgemäß so sein, dass die deutsche Verteidigungsindustrie davon profitiert.“
Aufforderung an Kiew
er erklärte: „Das habe ich auch bei meinem letzten Besuch dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj gesagt. Wir stehen zu euch, wir unterstützen euch. Aber ich muss den deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern das auch erklären, und das Mindeste ist, dass ihr bei allen Beschaffungsmaßnahmen auch die deutsche Verteidigungsindustrie beteiligt.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sei man „nicht ganz zufrieden“ mit dem, was es an Bestellungen in Deutschland gebe. Deshalb habe man die ukrainische Regierung gebeten, das zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass es „besser“ werde.
Rückkehr ukrainischer Männer
Zustimmung zu Söder
Wadephul stimmte CSU-Chef Markus Söders Forderung zu, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter, die sich derzeit in Deutschland befinden, in die Ukraine zurückkehren sollten.
Vorschlag zur Unterstützung durch die deutsche Regierung
er sagte, die deutsche Regierung könne Kiew helfen, die Männer zurückzuholen. „Man wisse ja,wer hier lebe,wer zum Beispiel die Sozialleistungen beziehe oder wer hier angemeldet sei und einen aufenthaltsstatus habe. Anhand dieser Daten könnten diese Männer von der ukrainischen Regierung angeschrieben werden, dass sie herangezogen werden sollen.“ Die Rückkehr in die Ukraine solle jedoch „ohne Zwang“ erfolgen.



Schreibe einen Kommentar