Bundesaußenminister erwartet langwierigen Iran-Konflikt
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) rechnet nicht mit einem schnellen Ende des Iran-Krieges. In den „Tagesthemen“ der ARD erklärte er am Dienstagabend, dass man sich auf eine längere Dauer des Konflikts einstellen müsse.
Besuche und Gespräche
Wadephul äußerte diese Einschätzung nach einem Besuch in Israel und einem Treffen mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Sa’ar. Zudem habe er mit dem US-Außenminister Rubio telefoniert. Beide hätten das Ziel, das iranische Arsenal zu zerstören, das auch eine Bedrohung für Europa darstelle. Dies betreffe sowohl das Nuklearprogramm als auch das Programm ballistischer Raketen.
Deutsche Rolle und Herausforderungen
Deutschland könne in den Bemühungen um ein Ende des Krieges eine Rolle spielen, so Wadephul. Er betonte die Bedeutung von Gesprächen mit Partnern über die Konditionen des Krieges und dessen Auswirkungen. Besonders nannte er mögliche neue Flüchtlingskrisen und steigende Energiepreise als wichtige Themen.
Stabilität im Iran
Wadephul hob hervor, dass der Iran territorial erhalten bleiben müsse, um Chaos zu vermeiden. dies sei im Interesse vieler Golfstaaten. Auch die Situation der Menschen im Iran, die unter dem Regime litten, müsse berücksichtigt werden. Eine Ausweitung des Konflikts gelte es zu verhindern.











