Verteidigungsministerium plant 81 größere Beschaffungsvorhaben

Eurofighter (Archiv)

Das Verteidigungsministerium will 2024 dem Bundestag 81 größere Beschaffungsvorhaben für die Bundeswehr zur Genehmigung vorlegen

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Geplante Beschaffungsvorhaben des Verteidigungsministeriums

das Bundesverteidigungsministerium plant, dem Haushalts- und dem Verteidigungsausschuss im laufenden Jahr 81 größere Beschaffungsvorhaben für die Bundeswehr zur Genehmigung vorzulegen. Dies geht aus einer als „verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuften Liste aus dem Haus von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Genehmigungspflichtige Vorhaben ab 25 Millionen Euro

Bei Beschaffungsvorhaben mit einem Volumen von mehr als 25 Millionen Euro ist die Zustimmung der Haushälter des Bundestags erforderlich. Im vergangenen Jahr hatte das Bundesamt für Ausrüstung, Facts und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit 97 dieser sogenannten 25-Millionen-Euro-Vorlagen einen Rekordwert erreicht.

Konkret geplante Projekte für 2024

acht Vorhaben wurden in diesem Jahr bereits dem Haushalts- und dem Verteidigungsausschuss vorgelegt. Bis Ende Dezember sollen 73 weitere folgen. Laut „Handelsblatt“ umfassen die geplanten Aufträge unter anderem eine fünfte Tranche des Kampfjets Eurofighter, leichte Transporthubschrauber des Typs Airbus H-145M, Panzer der Typen Boxer und Puma sowie Flugkörper für die Luftverteidigungssysteme Iris-T und patriot. Zudem sind Entwicklungsaufträge für ein KI-gestütztes system zur Überwachung großer Räume an der Nato-Ostflanke und ein hochpräzises Laserwaffensystem für die Marine vorgesehen.

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