Politik Inland

Verkehrsminister hat sich bei „Familienticket“ nicht eingemischt

Familienabteil bei der Deutschen Bahn (Archiv)

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) intervenierte nicht vor der überraschenden dauerhaften Einführung des "Familientickets" bei der Bahn.<h3>Fakten</h3>

Huk Coburg - Michael Ungelenk

Der neue Bundesverkehrsminister steffen Bilger (CDU) hat nach Angaben eines Ministeriumssprechers am Montag der dts Nachrichtenagentur vor der überraschenden dauerhaften Einführung des „Familientickets“ bei der Deutschen Bahn nicht interveniert. Bilger sei nun „dankbar und erfreut“.

Reaktion des Ministers

Der Sprecher sagte,Bilger habe die Abschaffung der Familienreservierung im vergangenen Jahr kritisiert,wie viele Menschen in Deutschland. Die Deutsche Bahn agiere als Konzern jedoch autonom. „Und da ist der Vorstand in seinen Entscheidungen sehr, sehr frei“, sagte der Sprecher.

Details zum Familienticket

Die Deutsche Bahn hatte im letzten Sommer die vergünstigte Familienreservierung zum Preis von 10,40 Euro für bis zu fünf Personen abgeschafft. Das neue „Familienticket“ soll 99,99 Euro für bis zu zwei Erwachsene und drei Kinder kosten. Es gilt für Hin- und Rückfahrt inklusive Sitzplatzreservierung. Die Bahn will es ab 1. November einführen.

Hintergrund

Die Einführung des neuen Angebots erfolgt damit direkt nach dem Ende der Herbstferien in fast allen Bundesländern.

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