Union widerspricht Bas bei Aussagen zum Sozialsystem

Günter Krings (Archiv)

In der Unionsfraktion im Bundestag herrscht Unmut über Aussagen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zur Einwanderung in die Sozialsysteme. Günter Krings (CDU), stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, kritisierte in der "Bild", dass das Sozialsystem Anreize für irreguläre Zuwanderung biete

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Unmut in der Unionsfraktion über Aussagen von Bundesarbeitsministerin Bas

In der Unionsfraktion im Bundestag herrscht Unmut über die Äußerungen von bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zur Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme. Bas hatte erklärt, dass niemand in die Sozialsysteme einwandere.

Kritik von Günter Krings

Günter Krings (CDU),stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion,äußerte in der „bild“ (Donnerstagausgabe) kritik. Er sagte, das Sozialsystem biete Anreize für irreguläre Zuwanderung. Man reduziere diese Anreize und setze die Asylzuständigkeiten in Europa konsequent durch.

Caroline Bosbach widerspricht

Auch die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach (CDU) wies die Aussagen von Bas zurück. Sie betonte, dass es Einwanderung in die Sozialsysteme gebe und die Zahlen dies belegten. Das deutsche Sozialsystem biete Anreize, die abgestellt werden müssten.

Migrationsforschung

In der Migrationsforschung wird das Modell der Push- und Pull-Faktoren aus den 1960er Jahren heute kritisch betrachtet. der „pullfaktor Sozialstaat“ wird isoliert nicht als ausschlaggebend für Migrationsprozesse bewertet.

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