Dax legt kräftig zu
Am Mittwoch verzeichnete der Dax einen deutlichen Anstieg. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.919 punkten berechnet, was einem Plus von 2,1 Prozent im vergleich zum Vortagesschluss entspricht. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax bis zum Mittag weitere Zugewinne verzeichnen, die er am Nachmittag teilweise wieder abbaute.
Marktanalyse und internationale Einflüsse
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, kommentierte: „Die Anleger haben bei den europäischen Aktienindizes ein Kursfeuerwerk entzündet, nachdem die Nachricht über einen kurz bevorstehenden Deal zwischen den USA und dem Iran über die Ticker gelaufen ist.“ Demnach sollen sich beide Parteien auf einen 14-Punkte-Plan geeinigt haben, der den Krieg im Iran beenden soll. Zudem berichteten iranische staatliche Medien über eine Durchfahrtspassage in der Straße von Hormus für die zivile Schifffahrt.
In den kommenden Wochen müsse sich zeigen, welche konjunkturellen auswirkungen der Iran-Krieg haben werde und welche Einflüsse sich bei der Inflationsentwicklung aufzeigen werden. „Für Europa sprachen heute die bereits veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes und die Erzeugerpreise eine klare Sprache“, so Lipkow weiter. „das Konjunkturumfeld stellt sich weiterhin als angespannt dar und die Erzeugerpreise sind mit 3,4 Prozent leicht über den Erwartungen gestiegen.“
aktien und Rohstoffmärkte
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von MTU an der Spitze der Kursliste in Frankfurt, gefolgt von den Continental- und Airbus-Aktien. Am Tabellenende landeten die Papiere von Zalando und BASF.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 44 Euro, sechs Prozent weniger als am Vortag. Der Ölpreis fiel ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag 98,33 US-Dollar, was einem Rückgang von 10,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht.
Währungsentwicklung
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,1751 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8510 Euro zu haben war.



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