Union lehnt Preisstopp für Deutschlandticket ab
Die Union hat die Forderung der Länderverkehrsminister abgelehnt, den Preis des Deutschlandtickets aufgrund der Energiekrise bei 63 Euro einzufrieren. Fraktionsvize Stephan Stracke (CSU) äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ kritisch zu diesem Vorschlag.
Argumentation der Union
Stracke betonte, dass es im Gegensatz zum Deutschlandticket bei Benzin und Diesel keinen ganzjährigen Festpreis gebe. Viele Menschen, insbesondere im ländlichen Raum, seien auf das Auto angewiesen und könnten nicht einfach auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.Eine kurzfristige Entlastung der Autofahrer von den hohen Spritpreisen sei daher gerechtfertigt.Zudem sei es verfrüht, über eine Festschreibung des Preises für das Deutschlandticket über 2026 hinaus zu entscheiden. Zunächst müsse die weitere Entwicklung im Nahen Osten abgewartet werden.
Forderungen der Länderverkehrsminister
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) hatte sich dafür ausgesprochen, den Preis für das Deutschlandticket im kommenden Jahr nicht zu erhöhen. Er argumentierte, dass der öffentliche Nahverkehr nicht vernachlässigt werden dürfe, wenn für Tankrabatte und die Senkung der Luftverkehrsteuer Milliarden mobilisiert würden.



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