Union gegen Gesetzesverschärfungen bei Mietwucher

Haus (Archiv)

Union lehnt Verschärfung des Mietwuchergesetzes ab. Jan-Marco Luczak (CDU) spricht sich gegen strengere Regelungen aus

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Union gegen Verschärfungen beim Mietwuchergesetz

Kurz vor der Abstimmung über das Mietwuchergesetz im Bundestag hat sich der Sprecher der Unionsfraktion für Wohnen und Bauen, Jan-Marco Luczak (CDU), gegen ⁢eine verschärfung der ‌bestehenden Gesetzeslage ⁤ausgesprochen. Luczak‌ erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass ein bisher unzureichendes Vorgehen gegen Mietwucher ‍ein Vollzugsdefizit, jedoch kein Mangel des Gesetzes sei.

Wirksamkeit des‍ bestehenden Gesetzes

Luczak betonte, der Paragraf zur bekämpfung des mietwuchers im wirtschaftsstrafgesetz sei‌ ein scharfes ​Schwert. Mieter könnten damit wirksam vor überhöhten Mieten‍ geschützt werden.wer​ die Zwangslage von menschen ⁤ausnutze, müsse bestraft werden. Die zuständigen ⁣Behörden⁤ müssten dieses Instrument jedoch konsequent anwenden.

Beispiel Frankfurt am Main

Als Beispiel für die Effektivität des Gesetzes ⁢nannte Luczak ⁤Frankfurt ​am Main. Dort seien in drei Jahren in rund 1.400 Verfahren mehr als 300.000 Euro Bußgelder verhängt worden. In der Expertenkommission Mietrecht müsse daher genau geprüft ‌werden, welcher ‍Anpassungsbedarf tatsächlich bestehe.

Abstimmung im Bundestag

Die Linke bringt am Donnerstag ihren Gesetzentwurf‍ zur besseren Bekämpfung überhöhter ⁣Mieten, das sogenannte Mietwuchergesetz, zur Abstimmung in den Bundestag ein.

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