Forderung nach Rotationsprinzip
Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) hat angesichts des knappen Wahlausgangs in Baden-Württemberg vorgeschlagen, dass Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel den Ministerpräsidentenposten teilen sollen. Er äußerte sich in der „Bild“ (Dienstagsausgabe) und betonte, es gebe „keinen klaren Wahlsieger“.
Pattsituation erfordert neue Ansätze
Nopper erklärte, dass die Grünen das Ministerpräsidentenamt nicht allein beanspruchen könnten. Er plädiert für ein Rotationsprinzip, bei dem das Amt im falle einer schwarz-grünen oder grün-schwarzen Koalition abwechselnd von den Grünen und der CDU besetzt wird.
Kritik am Wahlkampf
Nopper kritisierte den Wahlkampf der letzten Wochen als „äußerst unfair“ und forderte, dass die CDU Baden-Württemberg nicht einfach zur Tagesordnung übergehen solle. Eine Koalition sei nur möglich, wenn die Grünen „starke Zugeständnisse“ machten, die über eine bessere Ausstattung mit Ministerien hinausgingen.











