Steigende Beiträge: GKV-Spitzenverband fordert rasche Reformen

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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angekündigt, die Zusatzbeiträge stabil halten zu wollen. Der GKV-Spitzenverband fordert jedoch rasche Reformen der Bundesregierung, um einen Anstieg der Beiträge zum Jahresende zu verhindern. "Es geht uns darum, zu verhindern, dass aus den Portemonnaies der Versicherten und deren Arbeitgeber weiter steigende Krankenkassenbeiträge gezahlt werden müssen", sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, der "Rheinischen Post

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GKV-Spitzenverband fordert Reformen zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angekündigt, die Zusatzbeiträge der Krankenkassen stabil halten zu wollen. Der GKV-Spitzenverband fordert jedoch rasche reformschritte der Bundesregierung, um einen Anstieg der Beiträge zum Jahresende zu verhindern.

Steigende Ausgaben der Krankenkassen

Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, äußerte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass die Gesamtausgaben der Krankenkassen im letzten Jahr um 7,8 Prozent auf 352 milliarden Euro gestiegen seien. Die stationäre Versorgung war mit einem Anstieg um knapp zehn Prozent auf 111 Milliarden Euro der größte Ausgabentreiber.Die Kosten für die ambulante Versorgung stiegen um 7,6 Prozent auf 54 Milliarden Euro, während die Ausgaben für Arzneimittel um 5,9 Prozent auf 58 Milliarden Euro zunahmen.

Prognose für 2025

Für das laufende Jahr erwartet der GKV-Spitzenverband einen Ausgabenanstieg um 6,6 Prozent auf rund 370 Milliarden Euro. Die Beitragseinnahmen sollen jedoch um weniger als fünf Prozent steigen.Blatt betonte die Notwendigkeit durchgreifender Reformen, die spätestens Anfang 2027 ihre Wirkung entfalten müssten, um die Beiträge stabil zu halten.

Forderung nach Sparmaßnahmen

Blatt forderte entschlossene Sparmaßnahmen der Bundesregierung in den Bereichen Krankenhäuser, ambulante Versorgung und Arzneimittel. „Für sinkende oder wenigstens stabile Beiträge braucht es in diesem Jahr durchgreifende Reformen“, so Blatt.

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