Stegner kritisiert Bundeswehrmission in Grönland als „Symbolpolitik“

Ralf Stegner (Archiv)

Vor dem Abflug deutscher Soldaten nach Grönland hat der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner die Beteiligung der Bundeswehr an der Erkundungsmission als „Symbolpolitik" bezeichnet. Er kritisierte zudem, dass der Auswärtige Ausschuss des Bundestages darüber am Mittwoch nicht unterrichtet worden sei. Dies sei „etwas schräg", sagte Stegner der „Rheinischen Post" (Freitagausgabe)

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Kritik an Bundeswehrbeteiligung bei erkundungsmission nach Grönland

Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner hat die Beteiligung der Bundeswehr an einer Erkundungsmission nach Grönland als „Symbolpolitik“ bezeichnet. Vor dem Abflug deutscher Soldaten nach Grönland äußerte er sich kritisch zu dem Einsatz.

Stegners Aussagen zur Information des Bundestages

Stegner bemängelte,dass der Auswärtige Ausschuss des Bundestages über die Mission nicht informiert worden sei. „Es ist etwas schräg, dass der Auswärtige Ausschuss des Bundestages darüber am Mittwoch nicht unterrichtet wurde“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Im Übrigen ist das Symbolpolitik.“

Er fügte mit Blick auf die USA hinzu: „Dies wird US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich schon in Angst und Schrecken versetzen.“ In der Sache schade die Beteiligung der Bundeswehr nach seinen Worten nicht.

Hintergrund: Grönland, Dänemark und Nato

Grönland, das Kernland Dänemark und die Färöer sind autonome Bestandteile des Königreichs Dänemark. Dennoch erhebt US-Präsident Donald Trump Anspruch auf die Insel zwischen dem Nordatlantik und dem Nordpolarmeer.

Die USA, Dänemark, Deutschland und 29 weitere staaten sind Teil des Verteidigungsbündnisses Nato. Die Mitglieder sind damit verpflichtet, beistand zu leisten, wenn ein Mitgliedsstaat militärisch angegriffen wird.

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