Kritik des Deutschen Städtetags am Heizungsgesetz
Der Deutsche Städtetag hat die Bundesregierung für ihre vorgehensweise beim Heizungsgesetz kritisiert. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt äußerte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass man sich viel früher Klarheit gewünscht hätte. Der Bund hatte den Großstädten vorgegeben,bis Ende Juli Wärmepläne zu erstellen. Viele Städte seien bereits auf der Zielgeraden.
Verlängerung der Frist
Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums hatte am Mittwoch mitgeteilt,dass Städte nun vier Monate mehr Zeit für die Erstellung der Wärmepläne erhalten.schuchardt betonte, dass für die Umsetzung der Wärmewende vor allem Planungssicherheit notwendig sei.
Finanzielle Unterstützung gefordert
Schuchardt erklärte, dass Städte und Versorger die erforderlichen Investitionen nicht allein bewältigen könnten. Er schlug vor, den Deutschlandfonds der Bundesregierung auf die Wärmewende auszurichten. Zudem sollten die Länder zur Risikoabsicherung beitragen, da die Investitionskraft der Städte unterschiedlich sei.



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