SPD sieht nach Rubios Rede „keinerlei Anlass zur Entwarnung“

Marco Rubio am 14.02.2026
Toyota Scheidt

Die SPD zeigt sich nach der Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz skeptisch bezüglich einer Verbesserung der transatlantischen Beziehungen. "Die Rede von Marco Rubio hat sich im Ton deutlich von jener von J.D. Vance im Vorjahr unterschieden, sie bietet jedoch keinerlei Anlass zur Entwarnung", sagte die stellvertretende Bundestagsfraktionschefin Siemtje Möller dem "Tagesspiegel

SPD skeptisch nach Rede von US-Außenminister Rubio

die SPD zeigt sich nach dem Auftritt von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz skeptisch bezüglich einer Verbesserung der transatlantischen Beziehungen. Die stellvertretende Bundestagsfraktionschefin Siemtje Möller äußerte sich gegenüber dem „Tagesspiegel“ kritisch über Rubios Rede.

Kritik an Rubios Rede

Möller betonte, dass sich der Ton von Rubios Rede deutlich von derjenigen von J.D.Vance im Vorjahr unterschieden habe. Dennoch gebe es keinen Anlass zur Entwarnung. „Die USA haben offenbar erkannt, wie viel Vertrauen zuletzt verspielt wurde, und bemühen sich nun um schadensbegrenzung“, sagte Möller. Eine Freundschaft könne jedoch nicht davon abhängen, dass Europa sich exakt so verhalte, wie es den Vereinigten Staaten vorschwebe.

Einladung an Europa

Rubio hatte die Europäer eingeladen, die USA auf ihrem Weg zu begleiten. Möller kritisierte, dass Rubio, der für die Nationale Sicherheitsstrategie verantwortlich ist, deren zentrale Prämissen nicht relativiert habe. Problematisch sei die Vorstellung eines Europas, dem zu alter kultureller Größe verholfen werden solle, die Rubio in seiner Rede beschworen habe.


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen