Die SPD will in diesem Jahr umfassende Steuerreformen auf den Weg bringen. Nach einem Beschlussentwurf für die SPD-Klausurtagung, über den das „Handelsblatt“ berichtet, sollen sowohl die Einkommensteuer als auch die Erbschaftsteuer reformiert werden.
Pläne für die reform der Einkommensteuer
In dem Beschlussentwurf heißt es, Arbeit müsse ein auskömmliches und würdevolles Leben ermöglichen. In diesem Zusammenhang plant die SPD eine Reform der Einkommensteuer,damit kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. Dieses im Koalitionsvertrag verankerte Vorhaben soll demnach im Jahr 2026 angegangen werden.
Höhere Steuern für Spitzenverdiener und Erben
Im Gegenzug will die SPD die Steuern für Spitzenverdiener und Erben erhöhen. In dem Papier wird ausgeführt, es sei nur fair, wenn diejenigen, die sehr viel verdienen und sehr viel besitzen, stärker besteuert werden, um die vorgesehenen Steuersenkungen zu finanzieren.
Reform der Erbschaftsteuer
Weiter heißt es in dem Beschlussentwurf, das starke Auseinanderdriften von Vermögen gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Erbschaften werden dabei als wichtiger Faktor genannt. Deshalb wolle die SPD-Fraktion die Erbschaftsteuer reformieren. Es müsse sichergestellt werden, dass Milliardenvermögen nicht der Steuer entzogen werden.










