SPD-Fraktionschef Miersch: Koalitionspartner gleichberechtigt

Jens Spahn und Matthias Miersch (Archiv)

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch reagiert gelassen auf die mahnenden Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)

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Reaktion auf bundeskanzler Merz

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat gelassen auf die Forderungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert. Merz hatte in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ mehr Kompromissfähigkeit von der SPD gefordert und betont, dass die Union nicht alles mit sich machen lasse.

Stellungnahme von Matthias Miersch

Miersch erklärte am Montag bei RTL und ntv, dass auch merz unter druck stehe. Die Parteimitglieder erwarteten klare politische Handschriften. Miersch betonte, dass im letzten Jahr viele Kompromisse, etwa beim Wehrdienst und der europäischen Asylpolitik, geschlossen wurden. Er sei zuversichtlich, dass alle die Herausforderungen der aktuellen Zeiten erkennen und gemeinsam Lösungen finden.

Unterschiedliche Auffassungen in der Koalition

Miersch hob hervor, dass es wichtig sei, aufeinander Rücksicht zu nehmen, obwohl die politischen Diskussionen hart geführt würden. CDU, CSU und SPD hätten teilweise sehr unterschiedliche Auffassungen, was in der Politik üblich sei. Der sachliche Streit gehöre dazu.Vor der Koalition lägen große Themen wie die Gesundheitsreform, die auf Augenhöhe behandelt werden müssten. Miersch betonte, dass die Parteien gleichberechtigte Partner in der koalition seien.

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