In der Auseinandersetzung um die anstehende Rentenreform beharrt SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf darauf, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren beizubehalten.Das sagte Klüssendorf dem „Tagesspiegel“ (montagsausgabe).
Hauptteil
Rentenkommission und Reformziele
Die Rentenkommission habe ein Paket aus 33 Maßnahmen vorgelegt. „Von denen die allermeisten Vorschläge aus unserer Sicht genau so umgesetzt werden können,wie zum Beispiel die kapitalgedeckte Erweiterung der Rente“,sagte Klüssendorf. Er betonte, Millionen Bürgerinnen und Bürger zählten auf die SPD, „wenn es zum Beispiel um die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren geht.“ Es müsse allen klar sein, „dass es auch in Zukunft einen Unterschied macht, ob jemand lange Jahre eingezahlt hat oder eben nicht.“ Gebraucht werde eine Rentenreform, die gerecht sei und echte Sicherheit schaffe. Kürzungen dagegen seien keine Reform.
Versichertenkreis und Abgeordnete
Klüssendorf forderte, neue Beamte in die gesetzliche Rente einzubeziehen. „Es ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem wir dafür sorgen können und wollen, dass zukünftig alle Bürger in die gesetzliche Rente einzahlen. Das gilt für Selbstständige, Abgeordnete und auch für neue Beamte“, sagte er. Für den Status von Abgeordneten erhob er eine konkrete Forderung: „Wir sollten jetzt schnell mit gutem Beispiel vorangehen, ein Zeichen setzen und beschließen, dass Bundestagsabgeordnete schon ab der kommenden Wahlperiode in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen“, so Klüssendorf.







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