Schwarz-Rot will Nachrichtendiensten deutlich mehr Befugnisse geben

Junge Frau mit Smartphone (Archiv)

Die Bundesregierung plant, den Nachrichtendiensten mehr Befugnisse zu geben, um Daten zu erheben und Gefahren, insbesondere im Bereich Cyberabwehr, zu bekämpfen. Neue Gesetze, darunter zum Schutz kritischer Infrastrukturen und für den BND, sind in Planung. Die Regierungskoalition unterstützt diesen Kurs

Toyota Scheidt

Mehr ⁣Befugnisse für Nachrichtendienste geplant

Die Bundesregierung plant, den Nachrichtendiensten künftig mehr Befugnisse zu⁤ geben.⁢ Diese sollen⁢ mehr Daten⁤ erheben, einfacher ‍verwerten und Gefahren, insbesondere im Bereich der Cyberabwehr, aktiver bekämpfen dürfen.

Neue Gesetzesinitiativen

Eine Reihe neuer Gesetze ist in Planung. Dazu gehören ein Gesetz zum ⁢Schutz kritischer Infrastrukturen, ein Entwurf für erweiterte digitale​ Ermittlungsbefugnisse und ⁣ein neues Gesetz für den Auslandsnachrichtendienst BND.

Unterstützung und Bedenken

Die Regierungskoalition befürwortet den neuen Kurs. Alexander Throm, innenpolitischer ⁤Sprecher‍ der Unionsfraktion, betont die Notwendigkeit rechtlicher ‍Grundlagen für technische Gegenwehr. Sonja Eichwede von der SPD sieht die Notwendigkeit, netze besser gegen Cyberattacken zu schützen und die ⁤Nachrichtendienste zu stärken.

Clara Bünger ⁤von​ den Linken äußert rechtliche bedenken, insbesondere hinsichtlich der Zuschreibung von‍ Cyberangriffen und der Tätigkeit des ‍Inlandsgeheimdienstes im⁢ Ausland. Irene Mihalic​ von ⁣den Grünen warnt vor schwerwiegenden Eingriffen in Grundrechte ohne ausreichende Kontrolle.

Position der AfD

Steffen Janich von der​ AfD fordert einen sicheren schutz gegen äußere Gefahren, betont jedoch,⁢ dass die​ Freiheitsrechte unbescholtener Bürger nicht unnötig eingeschränkt werden ⁣dürfen.

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