Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert Ausreise junger Ukrainer

Sven Schulze (Archiv)
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Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), fordert, dass ukrainische Männer zum Dienst in ihrem Land verpflichtet werden sollten. Arbeitsfähige Ukrainer sollten dafür Deutschland verlassen. "Deutschland und damit auch wir in Sachsen-Anhalt werden die Ukraine weiterhin unterstützen, damit sich das Land gegen Russland verteidigen kann", so Schulze

Forderung nach Rückkehr arbeitsfähiger Ukrainer

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), hat gefordert, dass arbeitsfähige ukrainische Männer in ihr Heimatland zurückkehren sollten, um dort zum Wiederaufbau beizutragen. Schulze betonte, dass Deutschland und Sachsen-Anhalt die Ukraine weiterhin unterstützen werden, jedoch mit der Erwartung, dass die Ukraine ihre jungen Männer im eigenen Land einsetzt.

Kritik an gelockerten Ausreiseregelungen

Schulze kritisierte die Entscheidung des ukrainischen präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die Ausreiseregelungen für 18- bis 22-Jährige im August letzten Jahres zu lockern. Er bezeichnete dies als Fehler, der zu einem Anstieg der Flüchtlingszahlen geführt habe. Schulze forderte die Bundesregierung auf, gegenüber der ukrainischen Regierung darauf zu drängen, diese Regelungen rückgängig zu machen.

Rolle der arbeitsfähigen Männer

Der CDU-Politiker stellte klar, dass es nicht darum gehe, die ukrainische Armee mit mehr Soldaten zu versorgen. Vielmehr sollten die Männer in der Ukraine als Krankenpfleger, Elektriker oder in anderen Berufen arbeiten, um die Infrastruktur und Versorgung im Land zu sichern. schulze betonte, dass diese Arbeitskräfte dringend benötigt werden, um einen stabilen Alltag in der Ukraine zu gewährleisten.


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