Rürup dämpft Erwartungen an Ergebnisse der Rentenreform

Senioren und Jugendliche (Archiv)

Der Rentenexperte und frühere Vorsitzende des Sachverständigenrats, Bert Rürup, hat die Erwartungen an die von der Bundesregierung geplante Rentenreform gedämpft. Die gesetzliche Rente könne den in den letzten Arbeitsjahren gewohnten Lebensstandard nicht sichern, sagte er der „Süddeutschen Zeitung". Sie sei nie in der Lage gewesen, für die Mehrheit der Versicherten 70 oder 80 Prozent des letzten Arbeitseinkommens zu ersetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz sei bei der anstehenden Reform aus Rürups Sicht „letztlich zum Erfolg verdammt

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Rentenexperte Rürup dämpft Erwartungen an geplante Rentenreform

Der Rentenexperte und frühere Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Bert Rürup, sieht die Möglichkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung zur Sicherung des Lebensstandards im Alter als begrenzt. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte er sich zur von der Bundesregierung geplanten Rentenreform und zur Rolle von Bundeskanzler Friedrich Merz.

Einschätzung zur Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente

Rürup erklärte, man müsse den Mut haben zu sagen, dass die gesetzliche Rente den in den letzten Arbeitsjahren gewohnten Lebensstandard durchweg nicht sichern könne.Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass die gesetzliche Rentenversicherung nie wirklich in der Lage gewesen sei, für die große Mehrheit der Versicherten 70 oder gar 80 Prozent der Arbeitseinkommen in den letzten Erwerbsjahren zu ersetzen.

Erwartungen an Kanzler Merz und die Rentenreform

Aus Sicht Rürups ist Kanzler Merz bei der anstehenden Rentenreform „letztlich zum Erfolg verdammt“. Wenn Merz die Absicht habe, eine zweite Amtszeit anzugehen, müsse er bei der Rente „schon etwas Substanzielles vorlegen“.

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