Sven Schulze warnt vor Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens

Sven Schulze (Archiv)

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz wegen dessen Aussagen zur Rentenreform

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Kritik an Rentenreform

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven schulze (CDU) äußerte sich kritisch zu den Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur rentenreform. Schulze betonte im Gespräch mit dem „Stern“, dass die Rente in Ostdeutschland oft die einzige Basis für ein Altern in Würde sei.

Bedeutung der rente

Eine auskömmliche Rente sei laut schulze „existenziell wichtig“ für die Menschen und den gesellschaftlichen Frieden im Land. Er forderte, dass die Rentenkommission die besondere Situation in sachsen-Anhalt und Ostdeutschland bei ihren Vorschlägen berücksichtige.

herausforderungen in Ostdeutschland

Schulze wies darauf hin, dass in den neuen Bundesländern deutlich weniger Menschen Betriebsrenten beziehen und oft nicht das Geld hatten, in eine private Altersvorsorge einzuzahlen. Zudem gebe es weniger Vermögen, Immobilien oder Erbschaften, um gegen Altersarmut abzusichern.

Demografische Struktur

Der Ministerpräsident verwies auf die demografische Struktur in Sachsen-Anhalt. Der Altersdurchschnitt liege mit gut 48 Jahren etwa 3,5 Jahre über dem Bundesdurchschnitt.

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