Röttgen will mehr europäische Verteidigungs- und Wirtschaftskraft

Norbert Röttgen (Archiv)
Gevita Tagesresidenz

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen fordert vor der Münchner Sicherheitskonferenz mehr europäische Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsstärke

Forderungen⁢ vor der Münchner Sicherheitskonferenz

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat vor der Münchner Sicherheitskonferenz ⁣mehr⁣ europäische verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsstärke gefordert. Er räumte Defizite bei der Umsetzung gemeinsamer Beschlüsse ein. „Die Analyze wird gemeinsam immer ⁢erstellt, und dann liefern wir zu wenig“, sagte Röttgen dem Portal‌ Politico.

Schwerpunkte der Kritik

Röttgen betonte Änderungsbedarf in zwei‌ zentralen Bereichen: der eigenen ⁤Verteidigungsfähigkeit und⁤ der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland bewege sich bei ⁢der Verteidigung, insgesamt liege Europa jedoch „immer noch viel zu stark zurück ‌in beiden ‍Bereichen“.

Erwartungen an die Sicherheitskonferenz

Mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz warnte Röttgen davor, sich mit bloßer Schadensbegrenzung⁢ zufriedenzugeben.“Man muss mehr erwarten in diesen ⁢Zeiten, nicht nur‌ Schadensvermeidung, sondern es ist auch realistisch, etwas Konstruktives zu erwarten“, ‌sagte er. ‍Es gehe um das Selbstverständnis⁢ der europäer in der transatlantischen Allianz⁢ und ​ein neues⁣ gemeinsames Verständnis mit den USA.

US-Politik und‌ europäische Herausforderungen

Von US-Außenminister marco rubio erwartet Röttgen⁢ keine offene Distanzierung von ⁢Präsident Donald Trump. „der wichtigste Zuhörer ‍sitzt ⁣nicht im Bayerischen Hof, sondern ⁢im ‌Weißen Haus“, sagte er. Rubio stehe „in einem Dauerwettkampf mit JD Vance um‌ die Nachfolge ⁢von Trump“, Trump zu gefallen sei „das erste Gebot“.

Europapolitische ​Bilanz

europapolitisch zog Röttgen eine gemischte Bilanz. Bei Grönland und der bereitschaft, notfalls Gegenzölle zu verhängen, habe ⁤es Entschlossenheit gegeben. misslungen sei‍ hingegen die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen. Insgesamt‌ wachse das Bewusstsein in Europa, ⁣dass gehandelt werden müsse. „Aber ‍es gibt auch noch viele ​Schwierigkeiten“, sagte Röttgen, nicht alle sähen die eigene Bedrohung durch Russlands Krieg gleichermaßen.

Treffen ‍von Deutschland, frankreich und Großbritannien

Mit Blick ​auf das geplante ⁣Treffen von deutschland, Frankreich⁤ und Großbritannien wies Röttgen ⁣die⁣ Vorstellung zurück, dass eine solche Dreierkonstellation die ⁣EU ersetzen könne. In ⁤einzelnen Bereichen brauche es aber „Pioniere,⁤ die vorangehen“, weil es an Einigkeit fehle.


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