Personalmangel bei Strafverfolgern in Deutschland
In Deutschland fehlen nach Angaben des Deutschen Richterbundes (DRB) derzeit 2.000 Strafverfolger. DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn äußerte sich gegenüber der „Bild-Zeitung“ besorgt über die Situation.
Belastung der Ermittler
Rebehn erklärte, dass in fast allen Bundesländern drei ermittler die Arbeit für vier übernehmen müssten. Dies führe dazu, dass Strafverfahren länger dauern und kleinere Fälle häufiger eingestellt werden.Bundesweit seien 2.000 zusätzliche Ermittler notwendig, um den Verfahrensstau in der Strafverfolgung abzubauen.
Situation in Nordrhein-Westfalen
Besonders in Nordrhein-Westfalen sei der Personalmangel gravierend. Dort fehlten nach dem offiziellen Personalschlüssel der Justiz mehr als 500 Strafverfolger. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Personallücke um rund 100 Ermittler vergrößert.
forderung nach Personaloffensive
Rebehn forderte die Bundesregierung auf, sich mit den Ländern auf eine Personaloffensive für die Justiz zu verständigen. Er betonte die notwendigkeit klarer politischer Beschlüsse noch vor der Sommerpause.



Schreibe einen Kommentar