Publizist Lüders soll Vize-Vorsitzender des BSW werden

Michael Lüders (Archiv)

Michael Lüders ist als stellvertretender Vorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) vorgesehen

Toyota Scheidt

Michael Lüders als stellvertretender Vorsitzender des BSW vorgeschlagen

Das Präsidium des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat den Publizisten Michael Lüders als stellvertretenden Vorsitzenden für den Bundesparteitag im Dezember nominiert. Dies berichtet die „Welt“ unter Berufung auf den Bundesvorstand der Partei.

Personalvorschlag für das Spitzengremium

Der BSW-Bundesvorstand plant am Wochenende des 1. und 2. november eine Klausurtagung in Berlin. Dort soll ein Personalvorschlag für das künftige Spitzengremium der Partei beschlossen werden. Die endgültige Bestätigung ist auf dem Bundesparteitag am 6. und 7. Dezember in Magdeburg vorgesehen. Lüders ist das erste und bislang einzige vom aktuellen Bundesvorstand nominierte Vorstandsmitglied.

Stellungnahmen von michael Lüders und sahra Wagenknecht

Michael Lüders erklärte gegenüber der „Welt“, er wolle die Partei mit seinen außenpolitischen Kenntnissen unterstützen. Er betonte, das BSW sei die einzige konsequente Friedenspartei in Deutschland. Lüders verwies auf Karl Marx und äußerte den Wunsch, das BSW zur politischen Heimat für Menschen zu machen, die mit der aktuellen Politik unzufrieden sind.

parteichefin Sahra Wagenknecht begrüßte die Kandidatur von Lüders und hob dessen außenpolitische Expertise hervor. Sie betonte, diese sei angesichts der aktuellen internationalen Lage besonders gefragt.Die künftige Rolle von Wagenknecht innerhalb der Partei soll auf der vorstandsklausur ebenfalls thematisiert werden.

Hintergrund zu Michael Lüders

Michael Lüders gehört derzeit dem erweiterten Parteivorstand des BSW an. Er kandidiert zur Bundestagswahl im Februar 2025 für die Partei. Der 66-Jährige war als Dozent und Politikberater tätig, schrieb für die Wochenzeitung „Die Zeit“ und war mehrere Jahre Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft.Lüders veröffentlichte zudem mehrere Bücher zum Nahen Osten, in denen er eine veränderte deutsche Nahostpolitik fordert.

Artikel teilen


Anzeige AWO Sulzbach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen