Aufruf zur Investition in ukrainische Rüstungstechnologien
Der CEO von Palantir technologies, Alex Karp, hat europäische Staaten dazu aufgerufen, in ukrainische Rüstungstechnologien zu investieren. Angesichts gestiegener Rüstungsausgaben warnte er vor Fehlinvestitionen in nicht erprobte Produkte, berichtet die „Bild“ in ihrer Donnerstagausgabe.
Vertiefte Zusammenarbeit mit der ukraine
Nach einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj gab die ukrainische Regierung bekannt, die Zusammenarbeit mit Palantir zu vertiefen. Karp lobte die Leistungen der ukrainischen Streitkräfte und betonte, die Ukraine habe „eines der wichtigsten militärischen Verteidigungssysteme der Welt aufgebaut“. Er verglich die steuerung des schlachtfelds durch die ukrainische Armee mit der Kundenbetreuung eines Technologieunternehmens.
Empfehlung für europäische Staaten
Karp empfahl europäischen Staaten, die erprobten ukrainischen Technologien zu nutzen. Er stellte die Frage,ob Europa produkte kaufen werde,die nur in Präsentationen getestet wurden,oder solche,die sich im Einsatz bewährt haben. Das Schlachtfeld sei der „unerbittlichste Ort der Welt“, um die Funktionalität von Produkten zu testen.
Kritik an europäischen Rüstungsinvestitionen
Karp äußerte sich kritisch über die massiven Rüstungsinvestitionen in Europa. Er warnte vor der Gefahr, dass Gelder von Personen verteilt würden, die keine Erfahrung mit der sinnvollen Nutzung hätten. Dies könne zu verfestigten Interessen führen,die technisch unterlegene Lösungen bevorzugen.
Nutzung von Palantir-Systemen in der Ukraine
Zur Nutzung von Palantir-Systemen durch die Ukraine erklärte Karp, diese seien vergleichbar mit einem Betriebssystem für den Krieg.Die Ukraine nutze nur Komponenten des Palantir-Systems und entwickle viele Funktionen selbst. Karp betonte, dass Palantir keinen Zugriff auf ukrainische Daten habe und es somit kein Souveränitätsproblem gebe.


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