Deutschland signalisiert Bereitschaft zur Beteiligung an Hormus-mission
Deutschland hat seine Bereitschaft bekundet, sich an einer multinationalen Initiative zur Sicherung der Straße von hormus zu beteiligen. Das Bundesverteidigungsministerium teilte mit, dass neben dem minenjagdboot „Fulda“ und dem Tender „Mosel“ auch autonome Minenabwehrsysteme, Minentaucher und spezialisierte Kräfte bereitgestellt werden sollen. Eine hochrangige Beteiligung deutscher stabsoffiziere in den Führungsstäben der Mission wurde ebenfalls in Aussicht gestellt.
voraussetzungen für Beteiligung
Die Beteiligung Deutschlands würde erst erfolgen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu zählen die Beendigung der kampfhandlungen, eine klare völkerrechtliche Grundlage und ein Mandat des Deutschen Bundestages.
Virtuelles Treffen mit internationalen Partnern
Am Dienstag nahm Staatssekretär Nils Hilmer in Vertretung von Bundesminister Boris Pistorius (SPD) an einem virtuellen Treffen der von frankreich und Großbritannien initiierten multinationalen Initiative teil. Hilmer stellte eine mögliche deutsche Beteiligung in Aussicht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. An dem Treffen nahmen Verteidigungsminister aus mehr als 40 Staaten teil, um die nächsten Schritte für eine mögliche militärische Mission zu erörtern.
Unterstützung der Planungen
Deutschland unterstützt die Planungen für eine defensive militärische Mission zur Sicherung der Straße von Hormus und der Freiheit der Seefahrt in der Region. Hilmer betonte die Bedeutung der Sicherheit in der Straße von Hormus für die globale Wirtschaft und die regelbasierte internationale Ordnung. Die Schiffe „Fulda“ und „Mosel“ wurden bereits zur Vorausstationierung im östlichen Mittelmeer entsandt,um schnell handlungsfähig zu sein.


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