Maßnahmen gegen Niedrigwasser
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) plant, angesichts des historischen Niedrigwassers verstärkt Güter auf Straßen und Schienen zu transportieren und vermeidbare Baustellen zu verschieben. Nach einem Treffen mit Branchenvertretern erläuterte Bilger die geplanten Schritte.
Langfristige und mittelfristige Maßnahmen
Bilger betonte die Notwendigkeit langfristiger Maßnahmen, wie den Ausbau der Wasserstraßen, um besser mit niedrigwassersituationen umgehen zu können. Mittelfristig sei der Umbau von Schiffen vorgesehen, damit diese besser auf Niedrigwasser reagieren können.
Kurzfristige Maßnahmen
Zu den kurzfristigen Maßnahmen gehören die Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw und die schnellere Sanierung der Wasserstraßen, um verzögerungen durch Bauarbeiten zu vermeiden. Auch die Schiene soll zusätzliche Kapazitäten bereitstellen.
Auswirkungen des Klimawandels
Bilger erklärte, dass der Klimawandel zu mehr Niedrigwasser und Wetterextremen führe. Ein Kurswechsel in der Klimapolitik sei jedoch nicht geplant. Stattdessen setze man auf „Technologieoffenheit und mehr Pragmatismus“.Ziel sei es, die Wirtschaft besser durch schwierige Zeiten zu bringen.
Häufigere Dürren und Niedrigwasser
Durch die Erderhitzung treten in bestimmten Gebieten häufiger und heftiger Dürren und Niedrigwasser auf. Die veränderte Niederschlagsverteilung führt dazu,dass Regen seltener,aber in größeren Mengen fällt. Um weitere Extremwetter zu verhindern, müsste die Verbrennung fossiler energieträger beendet werden.



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