Rentenkommission widerspricht berichten über Renteneintrittsalter
Mehrere Mitglieder der Rentenkommission haben Berichte dementiert,wonach eine einigung auf eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre erzielt wurde. Dies berichtete das „Handelsblatt“.
Keine Erwähnung der Zahl 70 im Bericht
In der ersten groben Kurzfassung des Abschlussberichts komme die Zahl 70 nicht vor, so die Kommission. Auch die von der „Bild“ genannten Jahrgänge, für die neue Eintrittsalter gelten sollen, seien nicht enthalten.
Politischer Einfluss und Nervosität
Hintergrund der Berichte könnte politischer Einfluss von außerhalb der Kommission sein. Teilnehmer berichten von einer „enorm hohen Nervosität“ innerhalb der Runde. Erstmals sei die Rede davon gewesen, dass der Fortbestand der Koalition von den Ergebnissen der Kommission abhängen könnte. Gerüchte besagen, dass sich die SPD aus der Kommission zurückziehen könnte, was die Union als Koalitionsbruch werten könnte.



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