Das Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass beim Aufbau der Litauen-Brigade der Bundeswehr Soldaten auch zwangsweise an die Nato-Ostflanke versetzt werden sollen.
Mitteilung des Verteidigungsministeriums
Das Ministerium teilte am Montag mit, dass neben der „weiteren Freiwilligenwerbung“ für „wenige Bereiche ab sofort auch ergänzend verpflichtende Maßnahmen zum Einsatz kommen“ würden. Damit solle über ein Jahr vor der geplanten vollen Einsatzbereitschaft diese „personell abgesichert“ werden. Zuvor hatte die „Bild“ darüber berichtet.
Stellenbesetzung und Freiwilligkeitsprinzip
Aktueller Stand
Bislang seien fast 80 Prozent der Stellen für die Litauen-Brigade besetzt. Dabei handele es sich „ausschließlich“ um Freiwillige, erklärte das Verteidigungsministerium.
Grundsatz und Priorität
Das „Freiwilligkeitsprinzip“ bleibe „unverändert unsere Handlungsmaxime“. Gleichwohl gelte: „Einsatzbereitschaft geht im Zweifel vor Freiwilligkeit“, hieß es aus dem Haus von Minister Boris Pistorius (SPD).
Langfristige Personalplanung
Langfristig sollen insgesamt 5.000 Bundeswehrangehörige der Kampfbrigade in Litauen angehören. Darunter sollen 4.800 Soldaten sowie 200 zivile Mitarbeiter sein.



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