Die Bundesregierung hat sich skeptisch zu einem Vorstoß führender US-amerikanischer KI-Unternehmen geäußert, die Forschung und Entwicklung in dem Bereich zu drosseln.
Reaktion der Bundesregierung
Der Sprecher des Digitalministeriums sagte am Montag der dts Nachrichtenagentur, dass ein solcher Weg für Europa nicht gangbar sei. Er betonte, das erklärte Ziel dieser Bundesregierung sei, die digitale Souveränität zu stärken, und dazu gehöre auch, die KI-Entwicklung in Europa voranzutreiben.
Beobachtung und Einschätzung der Risiken
Der Sprecher erklärte, man verfolge die globale KI-Entwicklung sehr genau und nehme die öffentlichen Warnungen von führenden KI-Entwicklern „sehr ernst“. Er warnte: „Wenn KI-Modelle immer wirkmächtiger werden, aus Testumgebungen ausbrechen und auch in andere Systeme eigenständig eindringen, haben wir es mit einem völlig neuen Bedrohungsszenario zu tun.“
Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit
Nationales KI-Sicherheitsinstitut
Der Sprecher verwies auf den Aufbau des nationalen KI-Sicherheitsinstituts. Das Institut habe die Arbeit aufgenommen und soll sicherheitsrelevante Risiken im Bereich KI frühzeitig identifizieren und adressieren. Den Aufbau treibe die Bundesregierung entschlossen voran.
Internationaler Dialogue
Es gebe einen engen Austausch mit Vergleichsinstitutionen in Partnerländern. Zudem habe sich Minister Karsten Wildberger (CDU) kürzlich für eine globale KI-Aufsicht ausgesprochen. Diesen Dialog treibe die Bundesregierung weiter voran.


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