Merz wettert vor Unternehmern gegen „Work-Life-Balance“

Friedrich Merz am 14.01.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Forderung nach einer höheren Arbeitsleistung der Deutschen erneuert

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Merz fordert höhere Arbeitsleistung und warnt vor Vier-Tage-Woche

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Forderung nach einer höheren Arbeitsleistung in Deutschland bekräftigt.„Mit Work-Life-Balance und 4-Tage-Woche lässt sich der Wohlstand in unserer Gesellschaft nicht erhalten“, sagte Merz am Mittwoch vor Unternehmern in Halle (Saale).

Aussagen zu Arbeitszeit und Renteneintrittsalter

Unter Bezug auf ein höheres Renteneintrittsalter erklärte der Kanzler, nicht das ganze Land bestehe „aus Dachdeckern und Fliesenlegern“. Es gebe genügend junge und gesunde Menschen, die mehr arbeiten könnten. deutschland müsse mit mehr Arbeit zu einer höheren volkswirtschaftlichen Leistung kommen.

Merz verwies in diesem Zusammenhang auf die Schweiz. Die Schweizer würden das auch hinbekommen, und er könne „keine tiefgreifenden genetischen Unterschiede“ erkennen.

Steuern, Arbeitskosten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Deutschland sei im Übrigen ein „Hochsteuerland“, sagte Merz. Die Steuern müssten seiner Ansicht nach gesenkt werden. Zugleich seien auch die Arbeitskosten zu hoch.

Verhaltene Hoffnung für die wirtschaftliche Entwicklung

In Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche Lage zeigte sich der Kanzler nach mehreren Jahren Rezession verhalten hoffnungsvoll für das Jahr 2026. Die Inflationsrate sei unter zwei Prozent gesunken, so Merz. Es würden neue Arbeitsplätze in neuen Unternehmen entstehen, auch wenn anderswo Arbeitsplätze wegfielen.

Jetzt müsse man das Land „wieder fit machen, wieder wettbewerbsfähig machen“, sagte der Bundeskanzler.

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