Bundeskanzler Merz kritisiert USA im Iran-Konflikt
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält an seiner Kritik am vorgehen der USA im Iran-Konflikt fest. Regierungssprecher Stefan Kornelius verneinte am Montag die Frage, ob Merz nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump seine Äußerungen zurücknehmen wolle.
Forderungen an den Iran
Kornelius erklärte, dass der Iran aufgefordert sei, Provokationen einzustellen. Zudem müsse das Raketenprogramm gestoppt und das Nuklearprogramm kontrolliert werden. Der Iran solle an den Verhandlungstisch zurückkehren, um über die Straße von Hormus zu sprechen.
Spannungen zwischen Trump und Merz
Die Beziehung zwischen Trump und Merz war zuletzt angespannt, nachdem Merz die US-Strategie im Iran-Krieg kritisiert hatte. Trump reagierte mit Kritik und kündigte den Abzug von mehreren Tausend Soldaten aus Deutschland an.
Telefonat zur Entspannung
Das telefonat am Freitag diente offenbar der Entspannung. Kornelius betonte, dass die Atmosphäre „sehr gut“ gewesen sei. Themen waren unter anderem die Ukraine und der Iran. Weitere Details wurden aufgrund der Vertraulichkeit nicht bekannt gegeben.



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