Linkspartei fordert Gewinnmargendeckel für Energiekonzerne

Tankstelle am 03.05.2026

Die Linkspartei fordert einen Gewinnmargendeckel für fossile Energiekonzerne

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Forderung der linkspartei

Die Linkspartei fordert die Einführung eines Gewinnmargendeckels für fossile Energiekonzerne. Dieser soll nach dem Vorbild von Ländern wie Belgien⁤ oder Luxemburg‍ die Gewinne, die​ Unternehmen mit​ dem Verkauf von Kraftstoffen erzielen, begrenzen.

Beschluss ​des Parteivorstandes

Ein⁣ entsprechender ⁤Beschluss des Parteivorstandes sieht ‌vor, dass Preisanhebungen genehmigungspflichtig werden. Dies soll die​ Teuerung an den ⁣Tankstellen ⁤effektiv begrenzen, so die Überzeugung der ⁤Partei.

Begründung der⁣ Parteivorsitzenden

Die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner ​erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, ‌dass fossile Energiekonzerne seit dem Ausbruch des Iran-Krieges erhebliche Zusatzgewinne erzielen. Der Anstieg der Verbraucherpreise liege über ⁣dem Anstieg der Weltmarktpreise.⁤ Im März hätten die Konzerne Übergewinne von bis zu 21‍ Millionen Euro pro‍ Tag erzielt. Diese Gewinne seien nur aufgrund der großen Marktmacht der konzerne möglich,die der Staat begrenzen müsse.

Kritik an der Bundesregierung

Schwerdtner kritisierte die Bundesregierung als „feige“, da sie sich nicht mit großen Konzernen‌ und der fossilen Lobby ‌anlege.Die bisherigen ⁤Maßnahmen‍ wie der Tankrabatt ‌und die 12-Uhr-Regel seien unzureichend oder verschlimmerten die Situation sogar.

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