Linke fordert mehr Geld für Beschäftigte im Handel

Verkauf in einem Kaufhaus (Archiv)

Angesichts der Warnstreiks im Handel fordert die Linke Lohnerhöhungen. Pascal Meiser betont die Bedeutung der Beschäftigten im Groß- und Einzelhandel

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Warnstreiks im handel: Forderungen nach lohnerhöhungen

Angesichts der bundesweiten Warnstreiks im Handel fordert die Linke Lohnerhöhungen für die Beschäftigten der Branche. Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linken, betonte gegenüber der „Rheinischen Post“ die bedeutung der Millionen Beschäftigten im groß- und Einzelhandel. „Ohne sie würde in unserem Land nicht mehr viel laufen. mehr Respekt und eine bessere Bezahlung für ihre Arbeit sind längst überfällig“, so Meiser.

Forderungen und Kritik

Meiser erklärte weiter,dass es nachvollziehbar sei,dass die Beschäftigten ihre Forderungen mit Warnstreiks untermauern. Er kritisierte die Bundesregierung dafür,dem Lohndumping und der Tarifflucht im Einzelhandel tatenlos zuzusehen.Tarifverträge müssten leichter für eine ganze Branche verbindlich erklärt werden können, auch gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeberverbände.

Reaktion der Arbeitgeber

steven Haarke, Tarifgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, äußerte sich ebenfalls zur Situation.Er erklärte, dass sich die Branche in der schwersten wirtschaftskrise seit 20 Jahren befinde. Die Konsumflaute sei aufgrund globaler Konflikte und steigender Arbeitslosenzahlen auf einem Tiefpunkt. Haarke betonte die Dialogbereitschaft der Arbeitgeber und forderte eine gemeinsame und verantwortungsbewusste Lösung.

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