Optimismus nach Werksbesuch bei Volkswagen
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) zeigte sich nach einem Werksbesuch bei volkswagen in Hannover optimistisch. Er betonte die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und verwies auf die Serienvorbereitung für autonom fahrende ID-Busse sowie die Fertigung des „Californias“. Beide Projekte seien in die bestehenden Produktionslinien integriert. Lies lobte die Belegschaft für ihre Optimierungsvorschläge zur Kostensenkung.
Wichtige Rolle des Nutzfahrzeugwerks
Das Nutzfahrzeugwerk in hannover bezeichnete lies als zentral für den VW-Konzern. Eine Verlagerung dieser Rolle könne er sich nicht vorstellen. Er räumte ein, dass der „niedersächsische Weg“ aufwendig sei, setzte aber auf tragfähige Vereinbarungen zur Weiterführung der Produktion in Niedersachsen und Deutschland.
Forderungen des Betriebsrats
Betriebsratschefin Daniela Cavallo forderte von der Konzernspitze, ihre Strategie den Beschäftigten offenzulegen. In den kommenden Tagen sind zahlreiche Betriebsversammlungen geplant.
Weitere Besuche geplant
Lies kündigte an, auch die VW-Standorte Osnabrück und Emden zu besuchen. Ziel sei es, mit konkreten Eindrücken in die Gespräche über die künftige Standortstruktur zu gehen. Dabei gehe es nicht nur um den Erhalt der Automobilfertigung, sondern auch um mögliche weitere Fertigungen.
Niedersachsen als Großaktionär
Das Land Niedersachsen ist mit einem Anteil von 20 Prozent der Stimmrechte zweitgrößter Aktionär von Volkswagen. Der Autokonzern steht seit Jahren unter zunehmendem Druck, unter anderem aus China.


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