Angesichts der andauernden Kämpfe in Syrien haben kurdischstämmige Bundestagsabgeordnete die internationale Gemeinschaft und die Bundesregierung zu politischem Druck aufgerufen. In einem von Kassem Taher Saleh (Grüne), Gökay Akbulut und Cansu Özdemir (Linke) sowie Serdar Yüksel (SPD) unterzeichneten Papier fordern sie, die Angriffe zu beenden und den Schutz der Zivilbevölkerung sicherzustellen. Sie äußern Besorgnis über die Eskalation in den kurdischen Regionen Nord- und Ostsyrien, wo trotz eines waffenstillstands syrische Truppen gegen kurdisch verwaltete Gebiete vorgehen. Städte wie Kobani seien bedroht, und Berichte über Menschenrechtsverletzungen häufen sich.die Abgeordneten warnen zudem vor einem Erstarken des „islamischen Staates“, das die Sicherheitslage verschärfen könnte. Die SDF, die in der Region eine pluralistische selbstverwaltung tragen, hätten entscheidend zur Bekämpfung des IS beigetragen.Die Abgeordneten gehören dem Parlamentskreis „Kurdisches leben in Deutschland“ an, der sich für die Sichtbarkeit und Anliegen von menschen mit kurdischem Hintergrund einsetzt.











