Klingbeil legt zwei Varianten für Einkommensteuerreform vor

Finanzministerium (Archiv)

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) präsentiert der Verhandlungsrunde von Union und SPD zwei Vorschläge zur Reform der Einkommensteuer

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Vorschläge zur Reform der Einkommensteuer

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat der Verhandlungsrunde von Union und SPD zwei Vorschläge zur Reform der Einkommensteuer vorgelegt. Nach einem Bericht des „Spiegel“ umfasst eine Variante eine moderate Entlastung der steuerzahler in Höhe von etwa zehn Milliarden Euro. Die zweite variante sieht eine größere Entlastung mit einem Volumen von rund 20 Milliarden euro vor.

Gegenfinanzierung und Steueranpassungen

Zur Gegenfinanzierung plant Klingbeil offenbar, den Reichensteuersatz zu erhöhen. Dieser liegt derzeit bei 45 Prozent und gilt für Alleinstehende ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von etwa 280.000 Euro. Der Plan sieht zudem vor, den Spitzensteuersatz von 42 Prozent erst bei einem höheren Einkommen als bisher greifen zu lassen.

Erhöhung der Erbschaftsteuer

Für die teurere Variante schlägt Klingbeil laut „Spiegel“ zusätzlich eine Erhöhung der Erbschaftsteuer vor. Dies soll noch vor einem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts geschehen. Das Bundesfinanzministerium wollte die Planungen auf Anfrage des Magazins nicht bestätigen. Ein Sprecher erklärte, man berate „weiter in der Koalition vertraulich“ und äußere sich nicht zu Einzelheiten.

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