Klingbeil blockiert Steuerfreiheit bei geplanter Aktivrente

Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv)

<h3>Streit in der Bundesregierung über Steuerfreiheit bei Aktivrente</h3> <h4>Klingbeil beharrt auf Progressionsvorbehalt</h4> In der Bundesregierung gibt es erneut Uneinigkeit über die geplante Aktivrente für arbeitende Senioren. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) betont, dass steuerfreie Zuverdienste von bis zu 2.000 Euro im Monat weiterhin dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterliegen. Das berichtet die "Bild" in ihrer Dienstagausgabe

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Streit in der Bundesregierung über Steuerregelung bei Aktivrente

Unterschiedliche Positionen zu steuerfreiem Zuverdienst

In der Bundesregierung gibt es erneut Streit um die geplante Aktivrente für arbeitende Senioren. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) beharrt darauf,dass steuerfreie Zuverdienste von bis zu 2.000 Euro im Monat weiterhin unter den sogenannten Progressionsvorbehalt fallen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Angaben aus Regierungskreisen. Dadurch müssten die Betroffenen im Folgejahr dennoch Steuern zahlen.

Bundeskanzler Merz fordert vollständige Steuerfreiheit

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt den Progressionsvorbehalt ab. Er fordert, dass die 2.000 Euro Zuverdienst für Rentner vollständig von der Steuer ausgenommen werden. Aufgrund des Streits wurde die für Mittwoch geplante Verabschiedung der Aktivrente im Bundeskabinett abgesagt. Stattdessen soll sich der Koalitionsausschuss am Mittwochabend erneut mit dem Thema befassen. Dort wollen Merz und Klingbeil nach einer Lösung suchen.

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