Kabinett beschließt Gesetze zu Reserve und Bundeswehr-Infrastruktur

Kabinettssitzung im Verteidigungsministerium am 01.07.2026

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch mehrere Gesetzesentwürfe mit Verteidigungsbezug beschlossen. Dazu gehören die Stärkung der Reserve und der beschleunigte Ausbau der Bundeswehr-Infrastruktur, wie das Verteidigungsministerium mitteilte

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bundeskabinett beschließt Verteidigungsgesetze

Das Bundeskabinett hat‍ am Mittwoch mehrere Gesetzesvorhaben mit Verteidigungsbezug⁤ beschlossen. ​Die⁤ Sitzung fand im Bendlerblock ‌statt.

Stärkung der Reserve

Ein‌ zentrales Vorhaben ist ‌das Reservestärkungsgesetz. Es sieht vor,die Reserve der Bundeswehr bis 2033 auf mindestens 200.000 Mann zu erhöhen. Die bisherige praxis der „doppelten Freiwilligkeit“ wird abgeschafft, sodass Reservisten verpflichtend zu Dienstleistungen herangezogen werden können. Arbeitgeber werden im ‍Vorfeld ⁣informiert ‌und können Stellung nehmen.

Ausbau der Bundeswehr-Infrastruktur

Das ​Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz‍ zielt darauf ab, Bauvorhaben zu beschleunigen, um ⁤die Betriebs- und Funktionssicherheit militärischer Liegenschaften zu gewährleisten. Erleichterungen ‍im⁣ Umwelt- und Naturschutzrecht sollen dies ermöglichen, wobei europarechtliche ⁢Vorgaben berücksichtigt werden.

Novellierung der Sicherstellungs- und‌ vorsorgegesetze

Zusätzlich wurden Eckpunkte zur Novellierung der Sicherstellungs- und Vorsorgegesetze⁤ beschlossen. Diese wurden gemeinsam vom Bundesverteidigungsministerium und ⁢dem Bundesinnenministerium erarbeitet.

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