Unterstützung für Andreas Büttner nach Brandanschlag
Der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner erhält nach einem Brandanschlag auf sein Grundstück Unterstützung aus den jüdischen Gemeinden. Der landesverband der Jüdischen Gemeinden Brandenburg erklärte, man stehe „voll und ganz“ hinter Büttner.Er sei ein verlässlicher Partner im Kampf gegen Judenhass. Der Brandanschlag sei ein direkter Angriff auf ihn und seine Arbeit. Büttner genieße uneingeschränktes Vertrauen und volle Rückendeckung. Die Gemeinden riefen Politik und Öffentlichkeit dazu auf, ihn zu unterstützen.
Details zum Vorfall
Auf Büttners Grundstück in Templin geriet Anfang Januar ein Nebengebäude in Brand. Zudem wurde ein Symbol an seine Haustür gesprüht,das der Hamas zugeschrieben wird.Kurz darauf erhielt Büttner einen Brief mit Beleidigungen und Drohungen. Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.
Ermittlungen gegen Verdächtige
Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei 25-jährige Männer aus Büttners Umfeld.Gegen sie wird unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Bedrohung ermittelt. Recherchen zufolge bestehen persönliche und geschäftliche Verbindungen zwischen Büttner und den Beschuldigten. Büttner wird von den Ermittlern als Zeuge geführt.



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