JU sieht Einsparpotenzial von „Dutzenden Milliarden“ im Sozialetat

Fahnen der Jungen Union (Archiv)

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, fordert in der Debatte um Sozialreformen mehr Engagement von der SPD

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debatte ⁢um ‌Sozialreformen

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, fordert ‍in der Debatte um Sozialreformen mehr​ Engagement von der SPD. In einem Interview​ mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ betonte Winkel, dass die Union der‌ SPD in innenpolitischen Fragen ​bereits weit entgegengekommen sei, etwa beim Sondervermögen für infrastruktur und beim Rentenpaket. Daher erwarte er nun umfangreiche Reformen.

Effizienz des ⁣Sozialstaats

Winkel fordert eine effizientere Gestaltung des Sozialstaats. Durch den Einsatz des Nachhaltigkeitsfaktors bei der Rentenversicherung und ⁣dessen Übertragung auf andere‌ Sozialversicherungen könnten Milliarden eingespart werden. diese maßnahmen sollen eine faire Lastenverteilung zwischen den Generationen ⁣gewährleisten. ‍Winkel kritisierte zudem die Mütterrente, von der die ärmsten Mütter nicht profitieren, ​da sie ​mit Sozialleistungen verrechnet wird.

Teilzeit und Familiensplitting

Forderungen aus der Mittelstandsunion nach einer Streichung des Rechts auf ⁣Teilzeit wies Winkel zurück. Stattdessen sollten Anreize⁣ geschaffen werden, um den Wechsel von Teilzeit- zu Vollzeitarbeit zu fördern. Die junge Union setzt sich für ein Familiensplitting ein, bei⁤ dem der Einkommenssteuersatz an die Anzahl der ⁣Kinder gekoppelt ist. Dies solle sowohl⁤ die Geburtenrate als auch die Vollzeitarbeit fördern.

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