JU drängt auf Steuerfinanzierung der Bürgergeld-Gesundheitskosten

Fahnen der Jungen Union (Archiv)
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Die Junge Union fordert, die Gesundheitskosten von Bürgergeld-Beziehern vollständig aus Steuermitteln zu finanzieren und den Vorschlag der Expertenkommission umzusetzen

Forderung ⁢der Jungen Union

Die Junge Union (JU) fordert, die gesundheitskosten von Bürgergeld-Beziehern künftig​ vollständig aus Steuermitteln zu finanzieren. JU-Chef Johannes Winkel ⁤äußerte sich in ‍der „Rheinischen post“​ dazu. er betonte, dass die ⁢jährlichen Kosten von zwölf Milliarden Euro nicht auf die⁤ Beitragszahler⁤ abgewälzt⁤ werden‍ sollten.

Begründung und Kritik

Winkel argumentierte, dass es angesichts des Reformbedarfs nicht mehr ‍gerechtfertigt⁣ sei, die Kosten​ anders zu verteilen.Wenn der Staat⁣ entscheide,​ dass Bürgergeld-Bezieher das​ gleiche Versorgungsniveau erhalten‌ sollen wie⁤ Beitragszahler,⁤ müsse er dies auch ‍finanzieren. Er bezeichnete die aktuelle Situation als​ „große soziale‍ Ungerechtigkeit im System der Sozialversicherungen“.

Reaktionen und‍ politische Positionen

Gesundheitsministerin⁣ Nina Warken (CDU) habe bereits viele⁣ Vorschläge der Expertenkommission ⁢mit einem⁣ Volumen von 20 ⁢Milliarden Euro übernommen. Winkel lobte diesen ‍Reformmut und forderte,dass ​die Bundesregierung ⁣generell diesen Ansatz verfolgen solle.Finanzminister Lars Klingbeil​ (SPD) lehnt es bisher ab, die Gesundheitskosten für Bürgergeld-Empfänger aus dem Bundeshaushalt ‍zu finanzieren.


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