Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Vertretern zur MSC

Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv)

Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, verteidigt die Einladung von drei AfD-Bundestagsabgeordneten zur Tagung

Toyota Scheidt

Einladung von AfD-Abgeordneten zur Münchner Sicherheitskonferenz

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, ‌Wolfgang Ischinger, hat ⁤die Einladung von ⁢drei Bundestagsabgeordneten der AfD zur bevorstehenden Tagung verteidigt. „Wir⁢ haben nicht die Partei eingeladen, sondern drei Fachpolitiker aus den Ausschüssen“, erklärte Ischinger gegenüber der „welt“. diese Entscheidung ‍sei eine Rückkehr zu einer ‌früheren Praxis, bei der Abgeordnete aus allen ⁤Parteien, einschließlich‍ der AfD, ohne Sprecherrollen oder⁣ Auftritte eingeladen wurden.

Hintergrund‍ der Entscheidung

Der frühere‌ MSC-Vorsitzende Christoph‍ Heusgen hatte in​ den vergangenen zwei Jahren keine Vertreter der ​afd eingeladen. Grund dafür⁤ war ⁢das⁢ Verhalten‍ der ‌Partei im Bundestag ⁤während eines Besuchs‍ des ukrainischen ⁤Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Ischinger ⁤bezeichnete die aktion der AfD als „schändlich“‍ und betonte, dass die​ Partei nicht in Verantwortung kommen ‍sollte. Dennoch‍ gehöre ⁢es zur Philosophie der MSC, ein breites Gästespektrum einzuladen, auch wenn dies manchmal unangenehm⁢ sei.

Keine ⁣Einflussnahme aus den USA

Ischinger wies ​darauf hin,dass es keinen Druck ‌aus den USA gegeben habe. Der US-Vizepräsident JD Vance hatte im Vorjahr ⁤den Ausschluss der‌ AfD kritisiert. „Wir haben ⁢das in unseren gremien sorgfältig besprochen und entschieden, zu einer⁤ Minimallösung⁣ statt kategorischem Ausschluss⁣ zurückzukehren“, sagte Ischinger. Er‌ betonte, von den Amerikanern weder angesprochen noch ‌unter Druck⁢ gesetzt worden ⁣zu sein.

Artikel teilen


Anzeige Stadtwerke Friedrichsthal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen